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Die Paarbeziehung sticht hingegen durch ihre Exklusivität hervor: Sie ist sozial geschlossen und birgt Verpflichtungen. In den er Jahren entwickelte Paul Watzlawick sein systemisches Denken. Eines seiner berühmten 'fünf Axiome' handelt von ' Inhalt und Beziehung '. Sein systemisches Denken skizzierte Watzlawick in einem Interview so: Wir versuchen also zu verstehen, wie das menschliche Bezugssystem funktioniert, in dem der sogenannte Patient mit drinnen steht und mitwirkt … Unsere Frage ist: Was ist die Funktion des sogenannten Symptoms?

Das geht so weit für mich, dass, wenn ich zum Beispiel Ehe-Therapie betreibe, der Patient nicht mehr der Mann oder die Frau sondern die Beziehung zwischen diesen beiden Menschen ist. Das ist mein Patient. An der Beziehung will ich arbeiten. Soziale Unterstützung und angenehme zwischenmenschliche Erfahrungen spielen in dieser Beziehungsart eine wichtige Rolle.

Im Gegensatz dazu wird eine aversive Beziehung primär als negativ erlebt, z. Dabei liegt wenig bis keine positive Beziehungsqualität vor. Indifferente soziale Beziehungen besitzen sowohl geringe bis keine positive als auch kaum negative Qualitäten, z. Diese Beziehungsart zeichnet sich durch eine geringe Kontaktdichte und -tiefe aus und wird als gleichgültig erlebt. Im Alltag begegnet man dieser Beziehungsart vergleichbar oft [5] und mit ähnlich hoher Kontaktdichte [6] wie unterstützenden Beziehungen.

Normen, Konventionen und Spielregeln[ Bearbeiten Quelltext bearbeiten ] Für bestimmte Arten der Beziehung sind in allen Völkern der Erde Regeln und Normen aufgestellt worden, die unterschiedlichen Zielen dienen. Dazu gehört zum Beispiel auch die wirtschaftliche Absicherung der Beteiligten. Eine häufig verbreitete Form ist die Ehe. Die Ehe steht in den meisten Ländern unter dem besonderen Schutz des Staates.

In Deutschland gilt grundgesetzlich das Leitbild der Gleichberechtigung Art. Allerdings wird diese Form der festen Bindung auch kritisiert und von einigen Menschen sogar abgelehnt. Ambivalente Beziehungen[ Bearbeiten Quelltext bearbeiten ] In der Gesundheitspsychologie gebührt ambivalenten doppeldeutigen Beziehungen besonderes Augenmerk.

Sie sind zum einen in allen sozialen Kontexten z. Ehepartner, Familie, Freunde, Arbeitskollegen mit einer hohen Kontaktdichte vertreten. Gleichzeitig gehen mit dieser Beziehungsart jedoch die schädlichsten Gesundheitsfolgen einher [3]. Hierbei konnten Folgen sowohl auf physiologischer als auch psychologischer Stressebene gezeigt werden; z.

Auch Koautorschaftsketten beispielsweise in der Psychologie können auf diese Weise dargestellt und nachrecherchiert werden. Transitivität[ Bearbeiten Quelltext bearbeiten ] Erstens ist die Wahrscheinlichkeit sehr hoch, dass zwei Knoten, die jeweils eine Kante zu einem dritten Knoten haben, auch untereinander verbunden sind Transitivität. Auf soziale Netzwerke übertragen bedeutet das, dass die Freunde einer Person meistens auch untereinander bekannt sind, weil sie sich über den gemeinsamen Freund kennengelernt haben Transitivitätsprinzip.

Mathematisch wird diese Tatsache über den Clustering-Koeffizienten beschrieben, der für Kleine-Welt-Netzwerke durchschnittlich sehr hoch ist. Diese Behauptung ist freilich umstritten, denn sie setzt voraus, dass die Akteure Knoten keine kopfreichen z. Geringer Durchmesser[ Bearbeiten Quelltext bearbeiten ] Zweitens ist der Durchmesser dieser Netzwerke relativ klein. Das bedeutet, dass eine Nachricht, die jeweils von einem Knoten über eine Kante zu allen seinen Nachbarknoten weitergereicht wird, in kürzester Zeit alle Knoten in dem Netzwerk erreicht hat.

Von besonderer Bedeutung sind dabei sogenannte short chains als Verbindungen zu einzelnen, weit entfernten Knoten. Beispiele für skalenfreie Netzwerke[ Bearbeiten Quelltext bearbeiten ] Die mathematisierte Netzwerkforschung hat im Zuge der Beschäftigung mit Kleine-Welt-Netzwerken eine Pluralität von Strukturmustern festgestellt und dabei ihr besonderes Augenmerk auf so genannte skalenfreie Netze gelegt. Dabei handelt es sich um Netzwerke, bei denen einige wenige Knoten engl.

Bekannte Kleine Welten sind beispielsweise das amerikanische Stromnetz, nahezu alle Teilmengen von sozialen Netzwerken, eine Submenge der Seiten des WWW, sonstige Artikel, bspw. Um die Störungsanfälligkeit dieser Netze zu beurteilen, ist dies ein bedeutsamer Ansatz, denn man kann eine Störung auch als eine Nachricht auffassen.

Allerdings ist zurzeit noch strittig, inwieweit die genannten Netzwerke wirklich alle eine skalenfreie Struktur aufweisen. Die spezielle Vernetzung eines skalenfreien Netzes macht ein solches robust gegen den zufälligen Ausfall einiger Knoten oder Kanten. Falls aber wichtige Knoten sog.


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